Mein April 2021

Der April steht im Zeichen von lang ersehnten freien Tagen, Home-Schooling und viel Lernen. Der April ist anstrengend und schön und auf gewisse Weise auch ein Flashback ins letzte Jahr. Ein Flashback mit schlechtem Wetter allerdings.

 

Osterferien – lang ersehnt und gut genutzt

 

Bayern hat die Winterferien, die über die Faschingstage stattfinden, abgesagt. Grund dafür war, dass den Schulkindern die Möglichkeit gegeben werden sollte, entstandene Wissenslücken im Präsenzunterricht zu schließen. Allerdings stand während dieser Woche im Februar kein Präsenzunterricht auf der Agenda. Es galt weiterhin Distanzunterricht.

Das fehlende Ausschlafen und die zusätzliche Belastung durch weiteres Home Schooling tragen dazu bei, dass die Osterferien noch sehnlicher herbeigewünscht wurden als all die anderen Jahre zuvor.

Während der ersten Woche können die Kinder ihre Zeit genießen – ich arbeite. Ich arbeite allerdings zu meinen Zeiten, so dass viel Freizeit für uns bleibt.

In der zweiten Ferienwoche werden die Einrichtungen, darunter auch der Kindergarten meines Kindes, geschlossen. Der Inzidenzwert ist zu hoch, so dass die Reißleine gezogen wird.

Für mich bedeutet das, dass ich in dieser Woche nun auch Ferien machen werde. Wir nutzen die Zeit zum Ausschlafen und für Bewegung. Wir tanken viel frische Luft und füllen so unseren Energiespeicher.

Das ist auch notwendig. Denn den weiteren April wird es weder Wechselunterricht noch Kindergartenzeiten geben.

 

April, April – die Schule bleibt zu

 

Es geht also weiter mit der Betreuung zuhause. Sowohl das Kindergartenkind als auch das Schulkind dürfen nicht in ihre Einrichtung zurück. Für mich bedeutet das eine erneute Umstrukturierung meines Tagesablaufs und die erneute Doppelbelastung.

Anfangs wird noch wochenweise entschieden, wie es mit Schule und Kindergarten in der darauffolgenden Woche weitergehen wird, Mitte April aber greift die bundesweite Notbremse.

Bayern bleibt bei seiner Maximalinzidenz von 100. Ab diesem Wert werden die Einrichtungen geschlossen. Neu ist, dass dieser Wert für mindestens fünf aufeinanderfolgende Tage unterschritten werden muss, damit weitere zwei Tage später die Einrichtungen wieder öffnen dürfen.

Der Wert unseres Landkreises pendelt sich um die 130 ein. So schnell wird es diese fünf Tage wohl nicht geben.

Das schlägt sich in unser aller Motivation nieder, die frisch getankten Energiereserven sind bald schon wieder aufgebraucht.

 

Lernen, lernen, lernen

 

Trotz all der leeren Tanks steht das Lernen im Fokus. Das Kindergartenkind bekommt Aufgaben zugeschickt, die es fröhlich und motiviert erledigt.

Das Schulkind ist im Distanzunterricht und sieht die Hausaufgaben inzwischen mehr als Richtlinie, als als Vorgabe an.

Ich selbst strukturiere meine to dos abermals neu und konzentriere mich weiterhin auf meine Ausbildung.

Sowohl die Prüfung zur Selbstbehauptungs- & Resilienztrainerin als auch die zum Kinder- & Jugendcoach sind bereits absolviert. Es steht noch die Prüfung im Bereich Persönlichkeitsentwicklung bei Jugendlichen aus. Darauf liegt im April mein Fokus.

 

Newsletter

 

Nach langem Zögern habe ich nun auch einen Newsletter.

Sowohl auf meiner Kommunikationsseite als auch bei der Mobbingberatung gibt es seit Mitte April einen wöchentlichen Newsletter. Darin enthalten sind Beiträge rund um das jeweilige Monatsthema, Tipps und Impulse zur Umsetzung, Terminankündigungen und Blogbeiträge. 

Ich freue mich über jede neue Anmeldung zum Newsletter, ebenso über Rückmeldungen, Feedback, Ideen und Anregungen. Und wenn ich schon dabei bin: Auch eine Bewertung ist immer gern gesehen 🙂 

 

Alles neu macht der Mai

 

Wie es im Mai mit den Schulen und Kindergärten weitergehen wird, weiß niemand. In der letzten Aprilwoche sinkt der Inzidenzwert im Landkreis leicht, ob das aber eine Tendenz oder nur eine vorübergehende Erscheinung ist, ist noch nicht vorhersehbar. Von dem Schwellenwert der 100 sind wir auf Grund der fünf-Tage-Regelung so oder so noch weit entfernt.

Die Hoffnung aber tragen wir in uns, dass die Kinder im Mai wieder ein bisschen Alltag zurückbekommen.

Und dann sind da noch die Pfingstferien. In diesen werden wir es uns gut gehen lassen: viel radeln, viel wandern, vielleicht schon ein bisschen schwimmen.

 

Was steht bei dir im Mai alles auf dem Plan?

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