Heutzutage muss immer alles schnell gehen. Wir haben einfach keine Zeit mehr: Eine zweiminütige Wartephase am Bahnsteig oder an der roten Ampel machen uns genauso wütend wie ein Einkauf im Supermarkt, wenn das gewünschte Produkt nicht sofort auffindbar ist oder wir – wie immer – an der Kasse stehen, an der es am langsamsten voran gehen.

Zeit ist ein Gut, von dem wir einfach nichts mehr haben. Oder?

Vielleicht haben wir aber auch Zeit, nur nutzen wir sie nicht (gut). Wie ist es bei Ihnen, leben Sie Traditionen?

Bevor Sie diese Frage beantworten können, sollte wohl erst einmal geklärt werden, was Traditionen sind. Ich möchte es mir nicht erlauben, eine allgemeingültige Definition zu liefern.

Ich nehme mir aber die Freiheit Ihnen zu sagen, was Tradition für mich bedeutet.

 

Tradition – meine Definition

 

Eine Tradition zu pflegen bedeutet für mich, alleine oder gemeinsam mit lieben Menschen Routinen entwickelt zu haben, die vielleicht nicht unbedingt sein müssen, die aber allen Beteiligten Freude bereiten und einen gewissen Stellenwert in deren Leben genießen.

Bei einer solchen Routine geht es um Entschleunigung, Entspannung und  Wohlbefinden. Es geht nicht um Arbeit, um Probleme oder sonstige negative Gedanken.

Zu meinen liebsten Routinen gehören die morgendliche „Guten Morgen, Sonnenschein“-Tradition: Wer aufwacht, mit dem wird gemeinsam kurz, aber von  Herzen „Guten Morgen, Sonnenschein“ gesungen.

Alternativ das Guten Morgen-Lied aus der Geschichte „Der Traumzauberbaum“. Anschließend fragen wir uns, wie wir geschlafen haben und besprechen den Traum der letzten Nacht. Nichts aufregendes, nur ein paar Minuten.

Aber in diesen wenigen Augenblicken gehört unsere ganze Konzentration dem jeweiligen Gegenüber. Und das tut gut – allen Beteiligten.

Gleiches wird übrigens abends in ähnlicher Weise wiederholt: Einzeln wird der Tag kurz besprochen, was war schön, was hat vielleicht auch traurig gemacht.

Und es wird nur geschlafen, wenn Streitigkeiten beigelegt wurden und ein „Gute Nacht“ samt Küsschen ausgetauscht wurde.

Mir persönlich sind solche Traditionen sehr wichtig. Denn sie geben mir ein schönes Gefühl und lassen die Zeit zu etwas besonderem werden.

 

Tradition gleichbedeutend mit Sicherheit und Wohlbefinden

 

Traditionen bedeuten für mich persönlich Sicherheit und Geborgenheit. Aber auch einen Ort der Ruhe und Entspannung in der ansonsten so hektischen Zeit. Während ich eine Tradition pflege, versuche ich die Uhr auszuschalten, es geht einfach nur noch um mich und die Menschen, die ich bei mir habe.

Jeder bekommt die Zeit, die er braucht.

Das können einmal nur zwei Minuten sein, das kann aber auch einmal eine halbe Stunde sein. Die Uhrzeit spielt dabei ebenfalls keine Rolle.

Nicht nur wir Erwachsenen genießen diese kleinen Auszeiten, sondern auch die Kinder.

Sie wissen, dass es in diesen Momenten nur um sie geht.

Sie wissen, dass Handy, Stress und sonstiges während dieser Minuten außen vor bleiben.

Und das tut so gut, probieren Sie es aus!

(Gastartikel)



In den Blogbeiträgen wird auf Grund der besseren Lesbarkeit lediglich eine Geschlechtsvariante genannt.

Selbstverständlich sind in allen Beiträgen an jeder Stelle jedwede Geschlechter gemeint.

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