Jahresrückblick 2021

– 365 Tage Chaos, Liebe & sonstiges

Im Rahmen einer Challenge habe ich bereits im letzten Jahr einen Jahresrückblick veröffentlicht (und mich anschließend in monatlichen Zusammenfassungen probiert – das ging aber nur in der ersten Jahreshälfte gut und riss im Sommer ab). Auch für 2021 habe ich mich für die Teilnahme an der Jahresrückblog-Challenge entschieden, um meinem Rückzug in meine Komfortzone wieder aktiv entgegenzuwirken.

Lange habe ich darüber nachgedacht, denn die letzten 12 Monaten hatten es in sich. So sind auch einige Dinge passiert, an die ich nicht gerne zurückdenke und über die noch weniger reden (oder gar schreiben) möchte. Dennoch bin ich wieder mit dabei und konzentriere mich vor allem auf die schönen Augenblicke meines 2021. Davon gibt es natürlich auch zu genüge und ich wäre nicht ich, wenn die schönen Erinnerungen den schlechten weichen müssten.

 

Was hatte ich für 2021 vor?

Bei der Durchsicht meines Jahresrückblicks vom letzten Jahr suche ich vergeblich wirkliche Vorhaben für 2021. Das liegt nicht daran, dass ich keine hatte, sondern dass es mir einfach nicht liegt, großartig Pläne zu schmieden. Ja, ich weiß gerne, was auf mich zukommt, aber ein grober Umriss ist für mich da vollkommen ausreichend.

Daher habe ich im letzten Jahr keine Pläne für dieses Jahr gemacht und werde auch dieses Jahr ohne konkrete Pläne für das kommende Jahr abschließen.

Manch einer möchte da sagen, dass ich ja dann nicht erkennen kann, ob ich erfolgreich war. Das könnte stimmen, wenn ich Erfolg von einer abgehakten to-do-Liste abhängig machen würde. Tu ich aber nicht. Erfolg bedeutet für mich vielmehr, dass ich auf ein schönes Jahr voller Erinnerungen zurückblicken kann, mich weiterentwickelt habe und weiterhin optimistisch in die Zukunft sehe. Und trotz aller Rückschläge, Widrigkeiten und Herausforderungen tu ich das. Und freue mich daher, keine Pläne zur Erreichung dieses Ziels zu benötigen.

 

Was war los in 2021?

Um mein Jahr in Zwischenüberschriften einteilen zu können, bin ich es gedanklich mehrfach durchgegangen. Das fiel mir dieses Jahr ein wenig schwerer als sonst, da es auch heftigere Momente gab als sonst. Dennoch konnte ich meine Gedanken ordnen und habe die Punkte für mich gefunden, die mein Jahr 2021 ausgemacht haben.

  • Ausbildungen & neue Projekte – und doch wieder alles anders als gedacht
  • Neuausrichtung auf die Wurzeln meines Business`
  • Schule, Home Schooling & ausgefallene Ferien
  • ein bisschen durch die Normalität tanzen
  • Corona überall  & plötzlich ein positiver PCR-Test
  • Umzug zum Jahresausklang

Ausbildungen & neue Projekte – und doch wieder alles anders als gedacht

Mein Jahr 2020 endete mit der Entscheidung, nochmal eine fast komplett neue Ausbildung zu starten, Zusätzlich zu meinem kinderpsychologischen Wissen ließ ich mich in einer dreistufigen Ausbildung zum Selbstbehauptungstrainer, Kinder- & Jugendcoach und im Bereich Persönlichkeitsentwicklung für Kinder und Jugendliche ausbilden.

Nebenbei startete ich bereits, ungeplant und sehr spontan, mit dem zugehörigen Projekt und bot die ersten Kurse und Trainings an. Alles online, alles mit Freude und aus Überzeugung.

Als ich dann im Sommer 2021 fast ein Jahr schneller als gedacht (und geplant 😉 ) alle notwendigen Prüfungen bestanden hatte, wollte ich das Projekt ausweiten und intensivieren. Doch das Wetter kam dazwischen und die Motivation – sowohl meine eigene als auch die der Kinder – die Nachmittage in Online-Meetings zu verbringen, schwand.

Ich legte also eine Pause ein, mit der festen Absicht im Herbst wieder durchzustarten. Wie es aber so mit meinen Plänen meistens ist, kam alles ganz anders. Zwar stehe ich Eltern, Jugendlichen und auch Einrichtungen mit der Mobbingberatung aktuell weiterhin beratend zur Seite, Trainings, Kurse und Vorträge aber biete ich derzeit nicht aktiv an.

Die Ausarbeitung neuer Angebote schwirrt mir durch den Kopf und wird sicher auch umgesetzt. Wann das sein wird, wird sich zeigen.

2021 – Neuausrichtung auf die Wurzeln meines Business`

Stattdessen habe ich mich auf meine Kommunikationsarbeit konzentriert. Diese begleitet mich nun bereits seit über elf selbständigen Jahren und war schon immer mein Anker. Ich liebe diese Tätigkeit und alles, was mit ihr einhergeht. Ok, fast alles.

Während ich in den letzten Jahren immer neue Themenbereiche und Branchen kennenlernen durfte, beschloss ich 2021, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren. Diese liegen in der Touristik und dem Vereinswesen. Ich betreue weiterhin auch Kunden aus anderen Branchen (und das wirklich gerne!), konzentriere mich aber bei der Neukundengewinnung auf gemeinnützige Unternehmen und Freizeiteinrichtungen. Dass ich auch noch einiges im MINT-Bereich bearbeite, lass ich an dieser Stelle unerwähnt, damit niemand auf die Idee kommt, ich würde mich damit auskennen.

Seit diese Entscheidung gefallen ist, geht es mir sehr gut damit. Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken sind strukturierter (ja, tatsächlich) und ich habe nicht mehr das Bedürfnis, mich für das Ablehnen einer Kundenanfrage umfangreich rechtfertigen zu müssen.

Wenn ich meine Aufgabenliste für die nächsten Tage durchgehe, stehen fast nur noch Punkte darauf, die ich gerne erledige. Ich darf spannende Projekte bearbeiten, genieße einen Austausch mit den Kunden auf Augenhöhe und weiß, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Nicht nur vom Kunden, sondern auch von mir selbst. Was will man mehr?

Schule, Home Schooling…

Im persönlichen Bereich sieht es da schon etwas anders aus.

Die ersten Monate 2021 waren hart. Das Sekundarschulkind befand sich monatelang im Home Schooling, während das zu dem Zeitpunkt noch Kindergartenkind (ich höre das Kind direkt beim Schreiben schon schreien „Mama, VORSCHULKIND, nicht Kindergarten!“) ausschlafen, spielen und toben konnte wie es lustig war.

Und ich mittendrin:

  • als IT-Fachkraft für die technischen Belange des Rechners und des vollkommen überlasteten Internets zu Spitzenzeiten.
  • als Nachhilfelehrer in Fächern, von denen ich schon zu meiner eigenen Schulzeit schon keine Ahnung hatte.
  • als Putzfrau, die gegen den wachsenden Müllberg, den die Kinder in der gesamten Wohnung anhäuften, anzukämpfen versuchte.
  • als Essenbeschaffungsmaschine, weil plötzlich (wieder) alle Mahlzeiten daheim eingenommen wurden und das Essen aus Langeweile großen Anklang fand.
  • als Bespaßungsmaschine, wenn der Unterricht pausiert wurde oder beendet war.
  • als Spaßverderber, weil ich zum Zimmer aufräumen gezwungen habe.
  • und noch vieles mehr.

Dass das Arbeiten während dieser Monate kaum möglich war, spielte für meine beiden Mitbewohner ebenso wenig eine Rolle wie die fehlenden Momente, in denen ich mal hätte durchatmen können.

… & ausgefallene Ferien 2021

Sehnsüchtig haben wir, alle drei, auf die Faschingsferien und die damit verbundene Möglichkeit des Ausschlafens an neun aufeinanderfolgenden Tagen gewartet. Als verkündet wurde, dass diese so sehr benötigten Ferien ausfallen werden, waren Sekundarschulkind und ich kurzzeitig nicht ansprechbar. Weitere sieben Wochen viel zu frühen Aufstehens mussten wir ohne Pause über uns ergehen lassen, weitere sieben Wochen, in denen wir beide so viel schliefen wie andere in drei.

Im Frühling durften die Kinder endlich wieder wechselweise in ihre Einrichtungen. Wechselweise in ihrer jeweiligen Klasse bzw. Gruppe, aber auch wechselweise in Bezug auf unsere Familie. Ein Kind war Montag, Mittwoch und Freitag bzw. Dienstag und Donnerstag aufgeräumt, während das andere Kind Montag, Dienstag und Mittwoch bzw. Donnerstag und Freitag in die Präsenz durfte. Immerhin hatte ich so einen Tag pro Woche einen kinderlosen Vormittag – vorausgesetzt, die beiden waren gesund und mussten nicht zuhause bleiben.

Fazit ist, wir leben alle noch und wissen nun, dass wir alles schaffen können. Wiederholen möchte es dennoch keiner von uns.

 

Ein bisschen durch die Normalität tanzen

Die Kinder verbringen normalerweise etwa die Hälfte der Ferien mit ihren Großeltern. Doch wie vieles andere ist auch der großelterliche Urlaub in den letzten beiden Jahren meistens ausgefallen. Als es im Sommer endlich soweit war und die Kinder freudig ihre Koffer für die Auszeit bei Oma & Opa packten, konnte ich mein Glück kaum fassen.

Drei Wochen hatte ich Zeit für mich. Drei Wochen mit mehr oder weniger herrlichem Wetter, viel Schlafen, wenig Arbeiten, tollen Gesprächen, wunderbaren Ausflügen und unglaublich vielen nachhaltigen Erinnerungen. Was im Sommer noch gefehlt hat, wurde in den Herbstferien möglich: endlich wieder tanzen gehen.

Natürlich wurde auch vorher die Musik aufgedreht und wild durch die Wohnung getanzt, in einem Club aber ist es dann doch noch etwas anderes.

So hatten wir in den Sommer- und Herbstferien alle das, was wir wollten und brauchten.

Corona überall – 2021 auch bei uns daheim

Zumindest vorübergehend. Denn Corona sollte uns mit voller Wucht die Pandemie zurück ins Bewusstsein bringen.

Während die Kinder mit ihren Großeltern den Urlaub genossen und sich wahnsinnig darauf freuten, dass sie schon bald wieder nach Hause kommen würden, saß ich beim Arzt und habe den ungefähr 7342. Abstrich dieses Jahr machen lassen. Als Vorsichtmaßnahme, bevor die Kinder wiederkommen und der Alltag mit Sport, Freunden und Schule wieder losgeht.

Dass dieser Test positiv ausfallen würde, hat nicht nur mich selbst überrascht. Anstatt also die Kinder nach ihrer Auszeit wieder in die Arme zu nehmen, musste ich ihnen nun verklickern, dass sie noch mindestens zwei weitere Wochen bei ihren Großeltern bleiben werden, da ich mich in Quarantäne befinde und sie nicht nach Hause kommen dürfen.

Da lag ich nun, einige Tage auch wirklich angeschlagen, inmitten des eigentlich für genau diesen Zeitraum geplanten Umzugs, krank im Bett und wurde von meinen Eltern über einen vor der Tür abgestellten Care-Service versorgt. Die Kinder wohnten währenddessen im Gästezimmer der Großeltern und konnten nur schwer akzeptieren, dass sie nicht heimkommen dürfen. Entsprechend emotional fielen die Telefonate und Video-Calls aus.

Inzwischen sind sie wieder zuhause und ich bin mir sicher, dass sie sich – ebenso wie ich – manchmal den räumlichen Abstand zueinander zurück wünschen, den wir während der Quarantäne hatten. Allerdings sollte die Distanz freiwillig sein und nicht behördlich angeordnet 😉

Umzug zum Jahresausklang 2021

Es gab Zeiten, in denen ich häufig umgezogen bin. Im Durchschnitt etwa alle zwei bis drei Jahre, in einem Jahr sogar zwei Mal. Nicht nur innerhalb Münchens, gerne auch mal bundeslandübergreifend oder zumindest den Regierungsbezirk wechselnd. Seit etwas mehr als vier Jahren bin ich nicht mehr umgezogen. Und hatte es auch erst einmal nicht mehr vor. Bis jetzt. Denn das Jahr wird mit einem weiteren Umzug enden. Nur ein paar Straßen weiter und, wie sollte es auch anders sein, nicht geplant.

Dennoch freuen wir uns darauf, zumindest, wenn alles erledigt ist und wir Weihnachten gemütlich vor dem Kamin feiern und unser neues Zuhause genießen können. Bis dahin ist es stressig, bis dahin ist viel zu tun, bis dahin müssen die Prioritäten auf dem Umzug liegen, anstatt auf Ausflügen, Fototouren oder sonstigen spaßbringenden Dingen.

Wie praktisch, dass die Sportvereine der Kinder die Trainings bereits abgesagt haben und die Kinder weder in ein altes, kaum mehr mit Spielsachen versehenes Zuhause, noch ein neues, mit Spielzeug in Umzugskartons gelagertes Zuhause ihre Freunde einladen wollen und der Besuch von Spielplätzen sich wetterbedingt eher geringerer Wertschätzung erfreut.

Wenn der Artikel online geht, sollten wir bereits in unserem neuen Heim sitzen, hoffentlich funktionierendes Internet haben und bei einer Tasse Kaffee und von den Kindern gebackenen Plätzchen alle anderen Jahresrückblogs lesen können.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2021

Besonders fleißig war ich dieses Jahr nicht, was das Verfassen von Blogartikeln angeht. Dennoch sind es immerhin 26 Artikel geworden (deutlich mehr als ich dachte) und unter diesen gibt es natürlich auch Favoriten.

Meine Favoriten 2021

Kennst du dein Bild vom Kind – also deine Gedanken, wie du über dein Kind denkst? Das ist entscheidend für deinen Umgang mit ihnen.
Finde deine Glaubenssätze, die dein Bild vom Kind ausmachen.

Die Tage sind hektisch, die Aufgabenliste umfangreich und dennoch hast du das Gefühl, nicht vorwärts zu kommen? Eine gute Möglichkeit, deine zur Verfügung stehenden 24 Stunden pro Tag sinnvoll zu nutzen, sind Zeitinseln.

Wenn verschiedene Menschen aufeinandertreffen, kommt es hin und wieder zu Konflikten. Das ist im Privatleben ebenso wie im Berufsalltag. Meinungsverschiedenheiten gehören zu unserem Leben dazu. Wenn Probleme oder Missverständnisse aber unausgesprochen bleiben oder als Vorwurf kommuniziert werden, ist das belastend für die Betroffenen. Im geschäftlichen Umfeld zudem sogar häufig teuer. Gewaltfreie Kommunikation kann das verhindern.

Eure Favoriten 2021

Während ich meine eigenen Favoriten habe, aus unterschiedlichen Gründen, haben sich die Leser:innen andere Beiträge am häufigsten angesehen (und hoffentlich auch gelesen):

Mein Jahr 2021 in Zahlen

Das ist der Teil des Jahresrückblicks, den ich zwar gerne für mich mache (trotz allem Chaos mag ich es, wenn ich meine Zahlen kenne), aber den ich für nicht wichtig im Rahmen einer Veröffentlichung erachte. Denn wie mit dem Erfolg und Plänen bin ich auch kein Fan von Erfolg an Followern zu messen. Was bringen mir 2 Millionen Follower, wenn aber niemand mit mir agiert? Lieber sind mir weniger Menschen, die mir nicht nur folgen, sondern die auch regelmäßig mit mir interagieren.

Dennoch kenne ich natürlich meine Zahlen und freue mich sehr über die Entwicklung:

  • Mit Kunath Kommunikation kann ich bei insta ein plus von 29%, bei facebook immerhin von 14% verzeichnen.
  • Für Kunath Coaching gibt es zum Jahresende bei insta 36% mehr Abonnenten als im Vorjahr, bei facebook sogar 74%.
  • Die Mobbingberatung ist erst im Dezember 2020 online gegangen und freut sich daher über einen unglaublichen Zuwachs von 406% bei insta und 324% bei facebook.
  • Mein Profil bei LinkedIn nutze ich nahezu täglich, was an den 117% mehr Kontakten auch deutlich zu erkennen ist, ebenso wie die Vernachlässigung meines Xing-Accounts, der lediglich 1% mehr Kontakte aufweist als Ende 2020.
  • Die Accounts bei twitter und pinterest nutze ich so gut wie, weswegen hierfür keine Zahlen vorliegen.

 

Was 2021 sonst noch los war

Meine Ziele für 2022

  • Beruflich möchte ich 2022 neben den monatlichen, bereits gebuchten Seminaren weitestgehend fortbildungsfrei bleiben und stattdessen lieber mein in den letzten Jahren angeeignetes Wissen in größerem Maß als bislang anwenden.
  • Kreativ möchte ich 2022 wieder mehr Zeichnen und mehr Schreiben. Nichts, was ich dann veröffentliche, sondern nur für mich. (Kurz-)Geschichten, Gedichte, was auch immer mir in den Sinn kommt.
  • Sportlich möchte ich auch 2022 viel Neues ausprobieren. Dieses Jahr waren es vor allem Scooter-Tricks und das BMX-Fahren, womit ich mich auf komplettes Neuland begeben habe, fürs nächste Jahren wäre Wassersport wie SUP, Rafting oder Surfen schön.
  • Privat möchte ich 2022 viel Zeit mit meiner Familie und mit meinen Freunden verbringen, tolle Erinnerungen schaffen, viel joggen und wandern sowie natürlich weiterhin gesund und zufrieden sein.

Mein Motto für 2022

An meinem Motto bzw. meiner Einstellung zum Leben wird sich auch 2022 nicht viel ändern.

  • Ich werde weiterhin authentisch und ehrlich sein – beruflich wie privat.
  • Ich werde mich nach wie vor für wichtige Dinge (wie etwa Krebsvorsorge, Kinderrechte und die eigene mentale Gesundheit) einsetzen -geschäftlich und privat sowieso.
  • Ich werde weiterhin optimistisch und zuversichtlich bleiben – sowohl das Business als auch mich als Person betreffend.
  • Und ich werde dabei wahrscheinlich eine Menge Kaffee trinken und noch mehr Musik hören.

Es bleibt also alles wie immer.

Mein Ausblick auf 2022 in Bezug auf (Home) Office & (Home) Schooling

Dieses Thema spielt für mich nur noch eine untergeordnete Rolle. Ich habe mich 2021 dazu entschieden, wieder ausschließlich remote tätig zu sein. So wie ich es schon die ersten sieben Jahre meiner inzwischen elfjährigen Selbständigkeit praktiziert habe und eigentlich auch niemals anders wollte.

Remote bedeutet für mich, dass ich frei in meiner Zeiteinteilung und der Wahl meines Arbeitsumfeldes bin. Möglich machen das verständnisvolle Kunden (denn nicht nur, weil es seit einigen Monaten keinen allgemeinen Distanzunterricht mehr gegeben hat, läuft alles von allein – das ältere Kind etwa hat dieses Schuljahr krankheitsbedingt von den drei Monaten Unterricht bereits sechs Wochen versäumt) und Kinder, denen bewusst ist, dass ich nicht nur am Rechner sitze und hübsch aussehe, sondern auf diese Weise auch unser Geld verdiene.

Was ich tagsüber nicht schaffe, kann ich abends nachholen, wenn ich werktags einmal andere Dinge zu erledigen haben (oder unternehmen möchte), passe ich mein Zeitmanagement entsprechend an.

Natürlich ist es schön (und hilfreich), wenn die Kinder ihren Schulverpflichtungen in der Schule nachkommen und den Stoff von den Lehrkräften beigebracht bekommen. Dennoch weiß ich, dass die Schule meines Sekundarschulkindes optimal auf den Distanzunterricht eingestellt und vorbereitet ist. Das Lernen funktioniert so zwar nicht perfekt, dem Kind aber stehen alle Möglichkeiten offen und werden umfangreich (wenn auch nicht vollumfänglich 😉 ) genutzt. Beim Grundschulkind ist die Schule ebenfalls gut vorbereitet, da bin es eher ich, die das Kind nicht wirklich am Rechner lernen sieht. Wenn es aber nicht anders geht, wird auch das klappen. Ausreichend Lernmotivation und Disziplin sind vorhanden. Zumindest beim Kind.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, bliebe es natürlich beim Präsenzunterricht für die beiden. Wenn es aber nicht anders geht und es wieder zum Home Schooling kommt, schaffen wir auch das. (Da ist er wieder, dieser unsägliche Optimismus.)

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