Mein Juni 2021

Mein Juni 2021 steht voll im Zeichen von Kindern und Jugendlichen. Meinen eigenen, meinem Umfeld und allen anderen.

Hier in Bayern sind Anfang Juni Pfingstferien und im Anschluss daran finden die ersten Schultage im Präsenzunterricht statt. Es sind nur noch acht Wochen bis zu den Sommerferien, Sommer aber ist jetzt schon. Zeit also, die bayrischen Seen zu testen und zu schauen, in welchen man am besten hineinspringen kann. Zumindest die Kinder, ich teste dann doch eher die Liegequalität der Wiesen um den See herum. Und die bekommen alle miteinander das Prädikat: ich will mehr!

Aber der Juni, so schön er auch sein mag, er besteht nicht nur Freizeit.

Stark im Netz – gemeinsam gegen Cybermobbing

Los geht es mit dem Arbeiten direkt am ersten Junitag, dem internationalen Kindertag. Jährlich am 01. Juni werden die Kinder gewürdigt und in diesem Jahr wurde er zudem als Aktionstag genutzt. Nicht nur von mir, sondern von insgesamt 65 Trainer:innen, die sich ebenfalls der Stark ins Neue – Community angeschlossen haben.

Vielleicht kennst du den Namen bereits? Denn schon im Februar, am Behaupte-dich-gegen-Mobbing-Tag (22.02.) gab ich im Rahmen dieser Gemeinschaft einen kostenfreien Kinderkurs sowie ein ebenfalls kostenfreies Elternseminar.

Nun ist es im Juni erneut so weit. Das diesmalige Thema geht allerdings schon ein wenig an die Substanz: Cybermobbing. Die Teilnahme am Kindertraining ist daher erst ab 9 Jahren empfohlen und wird in meinem Kurs auch eingehalten. Der Altersdurchschnitt der teilnehmenden Kinder liegt bei 12 Jahren.

 

 

Worum geht es?

Neben der Definition von Cybermobbing besprechen mein Co-Trainer und ich die Auswirkungen, Anzeichen und möglichen Folgen mit den Kindern und Jugendlichen. Viele Gute Ideen kommen von den Schülerinnen und Schülern selbst – die Überraschung, wie gut sich die jungen Menschen bereits mit Cybermobbing auskennen, ist groß. Letztendlich gehen die Kinder mit einem guten Gefühl und ich mit einer Buchempfehlung eines Jungen, der mich enorm und nachhaltig beeindruckt hat, aus diesem Onlinetermin heraus.

Abends dann sind die Eltern und pädagogischen Fachkräfte dran.

Spannenderweise sind die Erwachsenen nicht so gut informiert wie die Kinder und Jugendlichen. Die Informationen nehmen auch sie auf und stellen wunderbare Fragen zum Thema. Auch dieses Onlineseminar ist kurzweilig und hat viel Spaß gemacht. Die Eltern verabschieden sich dankbar für die zahlreichen Informationen, Handlungsstrategien und Tipps in den Abend.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Kinder und Jugendliche sind Teil meiner Neuausrichtung. Ende letzten Jahres entschloss ich mich, neben der Unternehmenskommunikation auch Coaching anzubieten. Dafür melde ich mich im Dezember für einen Ausbildungsmarathon an.

Innerhalb von 15 Monaten werde ich erst zur Selbstbehauptungs- & Resilienztrainerin, dann zum Kinder- & Jugendcoach und abschließend zum Coach für Persönlichkeitsentwicklung ausgebildet. Mein Ziel: Kinder, Jugendliche sowie Familien zurück in ein harmonisches Familienleben begleiten.

Jedes Modul ist auf fünf Monate ausgelegt, ich möchte alle drei noch in diesem Jahr abgeschlossen haben.

Durch die pandemiebedingte Umstrukturierung meines Alltags und das wochenlange Regenwetter (und dadurch extrem outdoor-unmotivierte Kinder) bekomme ich die Möglichkeit, Vollgas zu geben. Was ich dankbar angenommen habe. Die letzte der drei Prüfungen lege ich am 30.06. ab – und bestehe auch diese.

Ganz nebenbei und irgendwie ungeplant kamen während der Ausbildungszeit noch drei weitere Qualifikationen hinzu. Keine Ausbildungen, aber dennoch viel Input. So darf ich mich zusätzlich auch Meditationsleitung nennen und verfüge über fundiertes Wissen in der Transformation von Glaubenssätzen sowie dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Mobbing.

Letzteres war für mich als Ernährungsberaterin natürlich besonders spannend.

Fokus neu ausgerichtet

Während es in Sachen Ausbildung im ersten Halbjahr richtig gut für mich läuft, ist es privat alles andere als optimal. Stress, Unsicherheit und gesundheitliche Aspekte prägen mein bisheriges 2021. Die Folgen sind neben typischen Stresssymptomen zahlreiche Migräneattacken und ein Kreislaufzusammenbruch. Oops, so war das nicht geplant.

Als großer Fan von Achtsamkeit und Selbstliebe aber nutze ich die Gegebenheiten, um mich selbst wieder zu strukturieren und zu organisieren. Bei diesen Überlegungen und Gedanken sind spannende Dinge an die Oberfläche gekommen:

  • ich werde im Bereich Unternehmenskommunikation nicht mehr für inhouse-Einsätze beim Kunden vor Ort zur Verfügung stehen.
  • ich schreibe viel lieber als mir Strategien zu überlegen.
  • meine Buchplanungen sind in der Prio-Liste stark nach oben gewandert.
  • ich gebe viel lieber Online-Elternseminare als virtuelle Kindertrainings.
  • ich bin mir nicht mehr sicher, mich im kommenden Schuljahr nochmals zur Aufstellung als Elternbeirat / Elternsprecher zur Verfügung zu stellen und überlege, entgegen meines ursprünglichen Vorhabens, diesen Job einfach mal andere übernehmen zu lassen.

Und noch so einige Dinge mehr.

Ein paar sind bereits umgesetzt, etwa die Überarbeitung meiner ursprünglichen Blogseite, die nun zum Coaching-Angebot umfunktioniert worden ist. Auch in der Vorbereitung zahlreicher Elternseminare bin ich ein gutes Stück vorwärts gekommen.

Was ich sonst noch alles geändert habe und ändern werde? Lass dich überraschen, meine Träume werden wahr (so ging der Text doch, oder?).

 

 

Ausblick auf den Juli und das zweite Halbjahr 2021

Was wird im Juli kommen? Und in den weiteren Monaten des zweiten Halbjahres diesen Jahres?

Ganz ehrlich: ich weiß es nicht!

Ideen, Gedanken und Pläne habe ich massenhaft. Was davon wann und wie umgesetzt, steht jedoch in den Sternen.

Für die Monate Juli, August & September stehen – ganz im Sinne der Achtsamkeit – meine Familie & unsere Gesundheit im Fokus. Alles andere muss sich darum herum drapieren. Oder es sein lassen. Was sein soll wird sein, davon bin ich aktuell wieder mehr als überzeugt.

Was steht in deinem Q3 an?

 

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