Oft werde ich gefragt, was ich in meiner Funktion als Kommunikationsmanagerin eigentlich tue.

Die Kurzfassung lautet: Ich bin das Bindeglied zwischen Geschäftsführung, Marketing und Pressestelle und konzipiere, koordiniere und organisiere die Unternehmenskommunikation in Absprache mit diesen drei Bereichen.

Je nach Unternehmensgröße und Aufgabenverteilung übernehme und verantworte ich mehr den theoretischen Anteil (Konzeption) oder die praktischen Aufgaben (Umsetzung).

Aufgaben des Kommunikationsmanagements

Die Hauptaufgabe eines Kommunikationsmanagers liegt allgemein in der Organisation und Steuerung der gesamten Unternehmenskommunikation. Das umfasst die Planung von Kommunikationsstrategien ebenso wie die Umsetzung der entwickelten Kampagnen, sowohl online als auch offline.

Im Einzelnen gehören folgenden Aufgaben zum Tätigkeitsbereich des Kommunikationsmanagements:

  • Unterstützung der Geschäftsführung bei der Definition von Kommunikationsstrategien zur Stärkung der Unternehmensmarke – anschließend Konzeption, Umsetzung, Monitoring und Optimierung der entwickelten Strategien
  • Planung, Erstellung und Umsetzung eines Kommunikationsplans: Content, Pressemitteilungen, Fachartikel, Newsletter, Blogbeiträge, Marketingmaterialien, etc.
  • Aufbau, Ausbau und Pflege der Social-Media-Kanäle
  • Entwicklung und Erstellung der Informationen für Webseiten und Intranet
  • Sicherstellung eines einheitlichen Unternehmensauftritts hinsichtlich der Corporate Identity
  • Konzeption und Organisation von Presseterminen
  • Planung und Organisation von Veranstaltungen
  • Betreuung, Leitung und Budgetverwaltung aller beteiligten Abteilungen (interne/externe Unternehmenskommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing)
  • Pflege von Außenbeziehungen und Media Relations

In einigen Unternehmen tritt der Kommunikationsmanager auch als Pressesprecher auf, anderenfalls unterstützt er diese Position oder die Geschäftsführung bei der Vorbereitung auf Pressetermine.

Kommunikationsmanagement – wozu braucht ein Unternehmen das?

Insbesondere kleine Firmen oder Sozialunternehmen stellen sich häufig die Frage, warum sie Budget für ein professionelles Kommunikationsmanagement bereitstellen sollten.

Die Antwort darauf ist einfach und für alle Unternehmen, unabhängig ihrer Größe und ihrer Branchenzugehörigkeit gleich: Eine konstante, einheitliche und auf ein vorher definiertes Ziel ausgelegte Kommunikationsstrategie führt zu mehr Sichtbarkeit und einer Positionierung auf dem für das Unternehmen relevanten Markt.

Das bedeutet, dass hin und wieder mal ein Werbespot in Funk und Fernsehen, eine gelegentliche Zeitungsannonce oder teure Werbeplakate an prominenten Stellen in Großstädten kurzfristig zwar effektiv sein kann. Wirklich erfolgreich werden damit jedoch die wenigsten Unternehmen.

Mittelständische und große Unternehmen haben daher schon vor Jahren die Notwendigkeit eines Zuständigen im Bereich Kommunikation erkannt. Stellen werden in allen Branchen der privaten Wirtschaft angeboten, aber auch Behörden und öffentliche Einrichtungen setzen immer mehr auf Kommunikation aus Expertenhand.

Die Größe des Unternehmens ist oftmals entscheidend für die ausgeübten Tätigkeiten. Während in international agierenden Großkonzernen der Kommunikationsmanager vorwiegend für die Leitung des Kommunikationsteams und damit die strategischen und koordinativen Aufgaben zuständig ist, übernimmt die gleiche Position in kleineren Unternehmen auch die operative Aufgaben.

Ausbildung & Kompetenzen – Was müssen Kommunikationsmanager können?

Viele Kommunikationsmanager verfügen über eine Ausbildung oder ein Studium in den Bereichen Kommunikationswissenschaft / PR, Marketing oder Medienkommunikation. Obligatorische Grundvoraussetzung aber ist es nicht. Wichtiger sind Erfahrungen im Medienbereich und Unternehmenskommunikation sowie notwendige Soft Skills.

Berufserfahrung in Agenturen, Pressebüros oder Kommunikationsabteilungen anderer Unternehmen ist daher oft erforderlich. Ein versierter Umgang mit modernen Kommunikationswerkzeugen und Tools, Schreibtalent mit fundiertem Wissen im Texten für unterschiedliche Kommunikationskanäle und Zielgruppen sowie Fachkenntnisse in der Steuerung von Kampagnen wird vorausgesetzt. Storytelling-Techniken, Kreativität, Organisationsfähigkeit, Entscheidungsfreudigkeit und eine gute Ausdrucksfähigkeit runden die fachlichen Anforderungen ab.

Soft Skills wie Teamführung, Organisationstalent, Belastbarkeit und Kreativität sind notwendig. Im Falle einer Krise muss der Kommunikationsmanager in der Lage sein, die Reputation des Unternehmens aufrechtzuerhalten und die positive Einstellung der Kunden, Medienvertreter, Kooperationspartner, Stakeholder und Behörden zu bewahren.

Die Bereitschaft, sich stetig weiterzubilden und am Zahn der Zeit zu bleiben, neue Kanäle zu bedienen und neue Techniken anzuwenden, gehört ebenfalls zur Voraussetzung eines guten Kommunikationsmanagers.

Kommunikationsmanager – Berufs- und Karrierechancen

Die meisten Kommunikationsmanager starten ihre Karriere in anderen Positionen: Als Texter, Content Manager oder Pressereferent, in Kommunikationsabteilungen in Unternehmen oder Agenturen.

Die dort gesammelten Erfahrungen und absolvierten Weiterbildungen begünstigen die Aufstiegschancen zum Kommunikationsmanager / Communications Manager.

In Großkonzernen kann es nach dem Kommunikationsmanager sogar noch weiter gehen: Je nach Größe und Struktur des Unternehmens gibt es vom Senior Kommunikationsmanager bis hin zum VP of Communications zahlreiche mögliche Karrierestufen. Die höchste Stufe ist mit dem Chief Communication Officer (CCO) erreicht.

Im Gegensatz zum angestellten Kommunikationsmanager gibt es auch Experten, die sich selbständig machen. Als freiberufliche Kommunikationsmanager oder Kommunikationsberater stehen sie verschiedenen Firmen beratend zur Seite, dauerhaft oder projektbezogen. Eine Spezialisierung auf bestimmte Branchen oder Bereiche ist dabei häufig vorzufinden, aber keine Regel.

Beschäftigungsmöglichkeiten sind sowohl angestellt als auch freiberuflich positiv, da Kommunikationsmanager in jedem Unternehmen eingesetzt werden können und die übernommenen Aufgaben langfristig immer bedeutender werden.

 

 

 



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