Mein Tipp: Die 4-Stunden-Woche

Ratgeber mit Tipps, wie man das eigene Leben verbessern kann, gibt es zahlreiche. Viele von ihnen habe ich gelesen oder, wie seit einigen Jahren bevorzugt, gehört. Eines meiner Favoriten ist „Die-4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferriss.

Worum geht es?

Auf 352 Seiten beschreibt der Autor, wie er es geschafft hat, seine ursprüngliche 80-Stunden Arbeitswoche auf lediglich vier Stunden zu reduzieren und dennoch ausreichend Geld für seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er nutzt dafür sein MBA – Management by Absence (Management durch Abwesenheit) und ist seitdem nach eigener Aussage freier und glücklicher, außerdem auch reicher. Er schreibt humorvoll, gibt (teils provokante) Denkanstöße und gibt selbst erprobte Tipps, wie der Leserin mit nur vier Arbeitsstunden pro Woche ein volles Gehalt realisieren kann.

Intuitive Umsetzung

Am spannendsten an diesem Buch ist für mich, wie viel ich davon, schon weit vor der ersten Berührung, intuitiv versuchte umzusetzen.

Der Autor beschreibt hingebungsvoll, wie dumm es eigentlich ist, dass wir im Angestelltenverhältnis vieles dafür tun, zwar unsere vertraglich vereinbarte Arbeitszeit abzusitzen, aber die Effizienz der geleisteten Stunden dabei vollkommen irrelevant ist. Gefördert und befördert werden die, die (zumindest dem Anschein nach) möglichst viel zu tun haben.

So entwickeln wir Techniken, die Zeit zu verbringen. Wir entwickeln aber keine Methoden, effektiv und effizient zu arbeiten. Wir stressen uns, 40, 60 oder noch mehr Stunden pro Woche, um Geld zu verdienen, obwohl uns so die Zeit fehlt, es jemals ausgeben zu können.

Humorvoll provokant

Auf eine humorvolle Weise beschreibt Ferriss, mit teilweise sehr provokanten Aussagen, verschiedene Möglichkeiten, seine Zeit besser zu nutzen, ohne dabei auf Einkommen verzichten zu müssen.

Sein Ziel ist es, nicht mehr als vier Stunden pro Woche mit geschäftlichen Tätigkeiten zu verbringen. Selbstverständlich bin ich selbst noch weit davon entfernt, eine Arbeitswoche von vier Stunden genießen zu können, doch viele der Ideen habe ich, intuitiv, in den letzten Jahren bereits angewandt.

So resultieren meine Abneigung gegen überflüssige Meetings, langwierige Telefonate und sinnbefreite Mails ohne Inhalte aus meinen eigenen Gedankenanstößen. Ferriss nutzt diese Vorgehensweisen ebenfalls als Basis seines 4-Stunden-Modells.

Ich in einer 4-Stunden-Woche

Ob ich es jemals erreichen werde, mit weniger als einem Arbeitstag ein erfolgreiches und gewinnbringendes Unternehmen zu leiten, das weiß ich noch nicht. Aber es gefällt mir, diese Art der Arbeit als Ziel zu haben.

Hast du das Buch gelesen oder das Hörbuch gehört? Wie hat es dir gefallen? Was setzt du bereits um oder hast es vor, künftig zu tun?

In den Blogbeiträgen wird auf Grund der besseren Lesbarkeit lediglich eine Geschlechtsvariante genannt.

Selbstverständlich sind in allen Beiträgen an jeder Stelle jedwede Geschlechter gemeint.

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