Ein Kind erzählt, wie es ist, wenn sich der eigene Vater nicht kümmert
Gabriel ist sechs Jahre alt, als sein Vater geht. Nicht für immer – das sagen alle. Aber für Gabriel fühlt es sich von Anfang an anders an.
In diesem ersten Band erzählt Gabriel, wie es ist, aufzuwachsen mit dem leisen, beharrlichen Gefühl, nicht genug zu sein. Zu warten auf Anrufe, die nicht kommen. Auf Wochenenden, die immer wieder abgesagt werden. Auf ein Lächeln, das sagt: Ich bin froh, dass es dich gibt.Neben Gabriels Stimme kommen auch die Tagebucheinträge seiner Mutter zu Wort – ein zweites Fenster auf dieselbe Geschichte, das zeigt, wie sie versucht, ihren Sohn zu schützen, ohne selbst zu zerbrechen.
Dieses Buch ist keine Anklage. Es ist die Geschichte eines Kindes, das sich fragt, was es falsch gemacht hat – und nach und nach begreift, dass die Antwort lautet: nichts.
„Warum hast du mich nicht lieb?“ endet, als Gabriel zehn Jahre alt ist. Die Geschichte geht weiter.
