Wie drei undiagnostizierte ADHS-Gehirne eine Pandemie – und sich gegenseitig – überlebten

Drei Menschen, eine Wohnung, dreihundert Tage Lockdown – und ein Wort, das damals noch niemand kannte.

„Vollgas im Stillstand“ erzählt von Amelie, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die das Jahr 2020 irgendwie überlebt: mit Fußbällen, die gegen Zimmertüren prallen, mit einem Flugzeug aus Pappe, das partout nicht abheben will, mit kaltem Kaffee auf jeder Oberfläche und einer Tochter, die sich aufrichtig bei einem Sprachassistenten entschuldigt.

Was sich wie eine Sammlung absurder Alltagsszenen liest, ist in Wirklichkeit ein ehrliches Porträt davon, wie es sich anfühlt, wenn drei undiagnostizierte ADHS-Gehirne gleichzeitig ihre gesamte äußere Struktur verlieren – und trotzdem weitermachen.

Witzig erzählt, mit Herz und mit Blick auf die ADHS-Hintergründe, die damals noch fehlten.

Für alle, die sich im Chaos wiedererkennen. Und für alle, die verstehen wollen, warum manche Familien im Stillstand auf Vollgas schalten.