Herzrasen vor dem Gespräch. Das Gedankenkarussell um drei Uhr nachts. Der Impuls, die Einladung doch lieber abzusagen.

Wenn Angst und Sorgen zu viel Raum in deinem Alltag einnehmen, bist du damit nicht allein – und du musst nicht einfach „durch“.

Dieses Workbook nimmt dich Schritt für Schritt an die Hand: Es erklärt verständlich, was im Körper passiert, wenn Angst entsteht, zeigt typische Denkfallen auf und gibt dir konkrete, wissenschaftlich fundierte Werkzeuge – von der Vagusnerv-Atmung über die STOPP-Technik bis zur Expositionstreppe. Ein eigenes Kapitel widmet sich der sozialen Angst: dem Kopfkino vor, während und nach sozialen Situationen, dem Scheinwerfer-Effekt und ganz praktischen Übungen für Smalltalk und Gruppengespräche.

Kein Vorwissen nötig, keine leeren Versprechen – dafür viel Raum zum Schreiben, Reflektieren und Ausprobieren, in deinem eigenen Tempo. Für alle, die spüren: Es darf leiser werden.

Was drinsteckt

  • 10 Kapitel: von den Grundlagen der Angst über Denkfallen, Körperregulation, Sorgenmanagement bis zu einem ausführlichen Sonderkapitel zu sozialer Angst
  • Selbsttests zur Selbsteinschätzung (u.a. „Wie zeigt sich Angst bei mir?“, „Woher kommt meine soziale Angst?“)
  • Praxistechniken: Vagusnerv-Atmung, STOPP-Technik, 5-4-3-2-1-Erdungsübung
  • Kognitive Übungen: Gedanken-Check, Glaubenssätze umformulieren, „Was wäre, wenn“-Umkehrung
  • Zwei Expositionstreppen-Vorlagen (allgemein & sozial) zum schrittweisen Herantasten
  • Praxiswerkzeuge für soziale Situationen: Smalltalk-Einstiege, Fragetechniken, Körpersprache lesen
  • Notfallplan und Sicherheitsplan für akute Angstzustände
  • Angst-Tagebuch-Vorlage und 21-Tage-Impulsprogramm
  • Zahlreiche Merksätze, Infoboxen, Mythen-Check und Reflexionsfragen zum Selbstausfüllen

Für wen

  • Menschen, die spüren, dass Sorgen, Anspannung oder Angst zu viel Raum im Alltag einnehmen
  • Personen mit sozialer Unsicherheit, die sich in Gruppen, Gesprächen oder Bewertungssituationen unwohl fühlen
  • Leser ohne Vorwissen, die verständliche Erklärungen statt Fachjargon suchen
  • Alle, die begleitend zu Therapie oder eigenständig mit konkreten Übungen arbeiten möchten
  • Menschen, die lieber schreibend und reflektierend statt nur lesend an sich arbeiten