Gedanken, Wissen und Impulse
rund um ADHS, Kommunikation und Familienleben.

kurz erklärt: Leidensdruck

kurz erklärt: Leidensdruck

Leidensdruck beschreibt das Ausmaß an psychischem, emotionalem oder körperlichem Unbehagen, das eine Person aufgrund von eigenen Problemen, Herausforderungen oder psychischen Symptomen erlebt. Er ist ein subjektives Erleben: Was für die eine Person belastend ist, kann...

kurz erklärt: Normalität vs. Abweichung

kurz erklärt: Normalität vs. Abweichung

Normalität beschreibt Merkmale, Verhalten oder Erleben, die innerhalb eines gesellschaftlich oder statistisch definierten Rahmens liegen. Abweichung bezeichnet Merkmale, die von dieser Norm abweichen, sei es neurologisch, psychisch oder sozial. Die Begriffe werden oft...

kurz erklärt: Stigma vs. Selbstverständnis

kurz erklärt: Stigma vs. Selbstverständnis

Stigma bezeichnet gesellschaftliche Vorurteile, negative Zuschreibungen oder Abwertungen, die Menschen aufgrund bestimmter Merkmale, Diagnosen oder Lebensweisen erfahren. Selbstverständnis beschreibt die eigene Wahrnehmung, Akzeptanz und Interpretation der eigenen...

kurz erklärt: Komorbidität

kurz erklärt: Komorbidität

Komorbidität bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr Erkrankungen, Störungen oder Symptomen bei einer Person. In der Psychologie, Psychiatrie und Neurodiversitätsforschung ist der Begriff besonders relevant, da viele neurodivergente oder psychische...

kurz erklärt: Differentialdiagnose

kurz erklärt: Differentialdiagnose

Differentialdiagnose ist ein Begriff aus Medizin, Psychologie und Beratung, der die systematische Abgrenzung von ähnlichen Symptomen oder Erkrankungen bezeichnet. Ziel ist es, herauszufinden, welche Ursache hinter einem Symptom oder Muster steckt, um passende...

kurz erklärt: Aktives Zuhören

kurz erklärt: Aktives Zuhören

Aktives Zuhören ist eine Kommunikationsmethode, die darauf abzielt, wirklich zu verstehen, was die andere Person sagt, sowohl auf verbaler als auch auf nonverbaler Ebene. Im Gegensatz zum passiven Zuhören, bei dem man die Worte nur aufnimmt, zeigt aktives Zuhören...

kurz erklärt: Nonverbale Kommunikation

kurz erklärt: Nonverbale Kommunikation

Nonverbale Kommunikation bezeichnet alle Formen der Verständigung, die ohne Worte stattfinden. Dazu zählen Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt, Tonfall, Proxemik (Abstand), Bewegung und physische Signale. Nonverbale Kommunikation ist zentral für...

kurz erklärt: Empathieformen (affektiv vs. kognitiv)

kurz erklärt: Empathieformen (affektiv vs. kognitiv)

Empathie bezeichnet die Fähigkeit, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven anderer Menschen wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Sie ist zentral für soziale Interaktion, Beziehungen und Kommunikation. Es gibt zwei Hauptformen von Empathie: Affektive Empathie: Das...

kurz erklärt: Ich-Botschaften vs. Du-Botschaften

kurz erklärt: Ich-Botschaften vs. Du-Botschaften

Ich-Botschaften und Du-Botschaften sind Kommunikationswerkzeuge, die vor allem in Konfliktsituationen eingesetzt werden, um Verständnis, Klarheit und Konfliktprävention zu fördern. Ich-Botschaft: Beschreibt die eigenen Gefühle, Gedanken oder Bedürfnisse, ohne andere...

kurz erklärt: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

kurz erklärt: Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Kommunikationsmodell, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Ziel ist, wertschätzende, klare und empathische Verständigung zu ermöglichen, Konflikte konstruktiv zu lösen und Beziehungen zu stärken. GFK basiert auf der...

kurz erklärt: Soziale Angst vs. Schüchternheit

kurz erklärt: Soziale Angst vs. Schüchternheit

Soziale Angst und Schüchternheit werden oft gleichgesetzt, sind jedoch psychologisch unterschiedliche Phänomene.  Soziale Angst (soziale Phobie): Eine intensive, einschränkende Angst vor Bewertung, Kritik oder Ablehnung durch andere Menschen. Sie kann das Alltagsleben...

kurz erklärt: Meltdown vs. Shutdown

kurz erklärt: Meltdown vs. Shutdown

Meltdown und Shutdown sind zwei unterschiedliche Reaktionen auf Überforderung oder sensorische, emotionale und kognitive Überlastung, die besonders bei neurodivergenten Menschen wie Autist:innen oder Menschen mit ADHS auftreten können. Meltdown: Eine intensive...

kurz erklärt: Reizüberflutung / sensorische Überlastung

kurz erklärt: Reizüberflutung / sensorische Überlastung

Reizüberflutung, auch als sensorische Überlastung bezeichnet, beschreibt einen Zustand, in dem das Nervensystem mit zu vielen Sinneseindrücken gleichzeitig konfrontiert wird. Dabei können Informationen aus der Umgebung – visuell, auditiv, olfaktorisch oder taktil –...

kurz erklärt: Affekt vs. Gefühl

kurz erklärt: Affekt vs. Gefühl

Die Begriffe Affekt und Gefühl werden im Alltag oft verwechselt, sind jedoch psychologisch klar voneinander abzugrenzen. Affekt bezeichnet eine intensive, meist kurz anhaltende emotionale Reaktion auf ein Ereignis oder einen Reiz. Affekte sind unmittelbar, automatisch...

kurz erklärt: Emotionsregulation

kurz erklärt: Emotionsregulation

Emotionsregulation bezeichnet die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen, zu steuern und situationsangemessen auszudrücken. Sie ist ein zentraler Bestandteil der psychischen Gesundheit und beeinflusst, wie Menschen auf Herausforderungen, Konflikte oder...

kurz erklärt: Hochsensibilität

kurz erklärt: Hochsensibilität

Hochsensibilität beschreibt eine verstärkte Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen, sowohl sensorisch als auch emotional. Hochsensible Personen nehmen Sinneseindrücke intensiver wahr, reflektieren stärker über Situationen und reagieren oft empfindlicher auf Stress....

kurz erklärt: Neurodivergenz vs. Neurotypisch

kurz erklärt: Neurodivergenz vs. Neurotypisch

Neurodivergenz bezeichnet neurologische Unterschiede in Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Verhalten, die von der statistischen Norm abweichen. Menschen mit Neurodivergenz erleben, denken oder handeln anders als „neurotypische“ Personen. Beispiele für...

kurz erklärt: Autismus-Spektrum

kurz erklärt: Autismus-Spektrum

Das Autismus-Spektrum bezeichnet eine Gruppe neurologischer Unterschiede, die Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Kommunikation betreffen. „Spektrum“ bedeutet, dass die Ausprägungen sehr unterschiedlich sein können: Manche Betroffene haben starke...

kurz erklärt: Schizoaffektive Störung

kurz erklärt: Schizoaffektive Störung

Die schizoaffektive Störung ist eine psychische Erkrankung, die Merkmale von Schizophrenie und affektiven Störungen (Depression oder Manie) kombiniert. Betroffene erleben psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen gleichzeitig oder abwechselnd...

kurz erklärt: Vermeidend-aggressive Persönlichkeitszüge

kurz erklärt: Vermeidend-aggressive Persönlichkeitszüge

Vermeidend-aggressive Persönlichkeitszüge beschreiben ein Muster von Verhalten und Erleben, bei dem Menschen einerseits Nähe und Anerkennung suchen, andererseits aber Konflikte, Kritik und direkte Konfrontationen meiden und Aggressionen eher indirekt ausdrücken....

kurz erklärt: Exekutive Dysfunktion

kurz erklärt: Exekutive Dysfunktion

Exekutive Dysfunktion beschreibt eine Beeinträchtigung der Exekutiven Funktionen, also der kognitiven Fähigkeiten, die für Planung, Organisation, Impulskontrolle und zielgerichtetes Handeln zuständig sind. Anders als bei reinen Gedächtnisproblemen geht es hier um die...

kurz erklärt: Exekutive Funktionen

kurz erklärt: Exekutive Funktionen

Exekutive Funktionen (EF) sind ein Set kognitiver Fähigkeiten, die unser Planen, Organisieren, Entscheiden, Handeln und Kontrollieren von Verhalten steuern. Sie werden oft als „Management-System“ des Gehirns bezeichnet und sind entscheidend, um Ziele zu setzen,...

kurz erklärt: Histrionische Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Histrionische Persönlichkeitsstörung

Die histrionische Persönlichkeitsstörung (HPS) ist eine Persönlichkeitsvariante, bei der Menschen ein starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Bestätigung zeigen. Emotionen und Verhalten wirken häufig dramatisch oder übertrieben, was für Außenstehende...

kurz erklärt: Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung

Die vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung (VSP) beschreibt eine dauerhafte Persönlichkeitsstruktur, bei der Menschen ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Anerkennung haben, gleichzeitig aber intensive Angst vor Kritik, Ablehnung oder Zurückweisung...

kurz erklärt: Narzisstische Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist eine psychologische Persönlichkeitsvariante, bei der das Selbstbild stark von Bewunderung und Bestätigung durch andere abhängt. Menschen mit dieser Persönlichkeitsstruktur zeigen ein übersteigertes Bedürfnis nach...

kurz erklärt: Borderline-Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Borderline-Persönlichkeitsstörung

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) ist eine psychische Persönlichkeitsvariante, bei der intensive Gefühle, instabile Beziehungen und Impulsivität eine zentrale Rolle spielen. Menschen mit BPS erleben Emotionen oft sehr stark und unmittelbar, wodurch ihr...

kurz erklärt: Schizotypische Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Schizotypische Persönlichkeitsstörung

Die schizotypische Persönlichkeitsstörung ist eine psychologische Variante, die durch eigentümliche Gedanken, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen gekennzeichnet ist. Menschen mit dieser Persönlichkeitsstruktur nehmen die Welt auf eine Art wahr, die für andere...

kurz erklärt: Schizoide Persönlichkeitsstörung

kurz erklärt: Schizoide Persönlichkeitsstörung

Schizoid ist ein Begriff, der in der Psychologie verwendet wird, um eine bestimmte Persönlichkeitsstörung zu beschreiben. Personen, die unter schizoiden Merkmalen leiden, weisen oft eine geringe emotionale Ausdrucksfähigkeit sowie Einschränkungen in den sozialen Interaktionen auf. Es ist wichtig zu betonen, dass Schizoidität nicht mit Schizophrenie verwechselt werden sollte, obwohl die Begriffe ähnlich klingen.

Hinweise 

⇒ Die Inhalte dieser Artikel ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnostik oder Therapie.
⇒ Die Texte dienen ausschließlich der allgemeinen Erklärung, Orientierung und dem besseren Verständnis psychologischer und neurodiverser Themen.
⇒ Die Grundlage für die Darstellung von Störungsbildern bildet in den meisten Artikeln weiterhin die ICD‑10.

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