Kinder sind von Natur aus wissbegierig und stecken voller Neugier. „Ich mach“ oder „selbst machen“ ist eine der häufigsten Aussagen im Kleinkindalter. Das gilt fürs Schuhe anziehen ebenso wie fürs Trinken oder Zähne putzen.

Kinder wollen unter Beweis stellen, was sie alles schon gelernt haben. Dass das in späteren Jahren dann rapide wieder abnimmt, ist nicht so praktisch. Dennoch sollte die (früh-)kindliche Neugierde unterstützt werden. Auch in der Küche.

Natürlich altersgerecht.

Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Einem Kleinkind lässt man natürlich nicht mit einem Filetiermesser hantieren, so sehr das Kind das auch möchte. Doch können auch schon 2-jährige in der Küche mithelfen.

Sie können etwa den Tisch für die Brotzeit decken. Aufschnitt und Käse tragen Kinder in diesem Alter voller Stolz vom Kühlschrank zum Esstisch. Auch Butter, Brettchen und Löffel sind für den kleinkindlichen Transport geeignet.

Messer und Gabeln sowie Porzellan und Glas sollten Kinder besser erst ein oder zwei Jahre später verantworten.

Beim Kochen ist das Kleinkind behilflich, indem es dem kochenden Elternteil etwa die Zutaten reicht oder im Topf – unter vollständiger Aufsicht eines Erwachsenen – umrührt. Sobald aber heißer Wasserdampf oder spritzendes Fett ins Spiel kommt, sollte dies außerhalb der Reichweite kleiner Kinder passieren.

Für einen Obstsalat können schon die Kleinen Weintrauben einzeln abtrennen und geschickte Händchen sind vielleicht bereits jetzt in der Lage, Mandarinen zu schälen.

Gemeinsam mit einem Erwachsenen waschen Kleinkinder Obst und Gemüse ab.

Beim Backen unterstützen die Minis durch Mehl in die Schüssel schütten oder das Kneten von Plätzchenteig.

Kinder im Kindergartenalter probieren sich aus

Im Kindergartenalter sind die Kinder überzeugt von ihrem Können. Alles schaffen sie, nichts ist zu schwer.

Erwachsene wissen, dass das nicht stimmt. Unterstützen Eltern ihre Kinder aber, Dinge selbst auszuprobieren, werden sie sehen, wie das Kind aufblüht und Spaß daran entwickelt.

Mit 3 bis 5 Jahren sind Kinder in der Lage, den Tisch alleine zu decken. Auch das Besteck und Gläser transportieren die begeisterten Helferlein sicher allein.

In der Küche selbst übernehmen sie zudem zahlreiche Aufgaben: Mithelfen, den Einkauf im Kühlschrank und der Vorratskammer zu verstauen ist eine Tätigkeit, die Kinder in diesem Alter mit Unterstützung eines Erwachsenen durchaus ausüben können.

Auch das Anreichen der zum Kochen benötigten Lebensmittel, etwa der Packung Nudeln und die Tomatensauce, sind zu handeln.

Kinder ab etwa 4 Jahren können mit Messern umgehen, wenn sie es von einem Erwachsenen gezeigt bekommen. So kann ein Kindergartenkind wunderbar eine Banane schneiden. Vorausgesetzt, die Erwachsenen verabschieden sich von dem Gedanken gleich großer Stücke.

Auch Gurken und Paprika kann das Kind alleine schneiden, ebenso sich sein Brot selbst schmieren. Vielleicht noch mit ein wenig Unterstützung, die aber im Laufe der Zeit mit regelmäßiger Übung abnehmen wird.

Vorschulkinder als Beiköche

Wer mit seinem Vorschulkind gemeinsam kocht, hat eine wunderbare Unterstützung. Kinder in diesem Altern schneiden nahezu jedes Obst und Gemüse, benötigen dabei maximal noch Hilfe.

Bringen Eltern ihren Kindern den Umgang mit einem Schäler bei, übernimmt viele Vorschulkinder gerne das Schälen von Karotten oder Kartoffeln.

Nach wie vor gilt jedoch, dass perfekte Stücke und Scheiben noch nicht erwartet werden dürfen.

Das Vorschulkind ist aber dafür in der Lage, das Nudelwasser vorzubereiten, den Milchreis umzurühren oder die Pizza zu belegen (das schaffen viele Kinder schon früher – vor allem, wenn sie hin und wieder naschen dürfen).

Auch Backen klappt nun schon gut. Beim Abmessen wird der kleine Mensch wohl noch Hilfe benötigen, dann aber macht das Zusammenpanschen von Mehl, Butter und Eiern einen Heidenspaß.

Während bei Rührteig das Kind den Mixer noch nicht unbeaufsichtigt nutzen sollte, wird Keksteig häufig mit einem mächtigen Elan geknetet.

Beim Ausstechen von Plätzchen ist es allerdings möglich, dass nach mehreren Blechen die Motivation verloren geht, das liegt aber nicht daran, dass das Vorschulkind es nicht könnte.

Schulkinder können das

Sobald ein Kind in die Schule kommt, fühlt es sich mächtig groß. Das ist auch sein gutes Recht, denn ein Kind in diesem Alter hat schon sehr viele Dinge gelernt.

So ist es auch fähig, nahezu alle Tätigkeiten rund ums Kochen und Backen zu übernehmen.

Einen Braten oder eine mehrstöckige Torte wird eher noch nichts, aber gemeinsam mit einem Erwachsenen ist es durchaus möglich, ein mehr-Gänge-Menü zu kredenzen. Vorweg einen Salat, vom Kind geschnitten und das Dressing gemeinsam angerührt. Anschließend als Hauptgang Lasagne oder Schnitzel mit Kartoffelbrei oder ein Gemüsetopf – das Kind kann vieles. Zum Dessert ein Pudding oder eine Quarkspeise, ein Obstsalat mit Nüssen und Jogurt oder was auch immer sich der kleine Kochheld wünscht.

Je älter das Kind wird, desto ausgefallenere Tätigkeiten – wie zum Beispiel den Sonntagsbraten – wird es übernehmen können. Ob es das dann noch will, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Haushaltsarbeiten früh deligieren

Wenn das Kind schon in jungen Jahren daran gewöhnt ist, gewisse Dinge im Haushalt zu übernehmen, haben die Eltern später weniger Schwierigkeiten, Aufgaben an ihren Nachwuchs zu übertragen.

Schon kleine Kinder können helfen, die Spülmaschine auszuräumen oder den Abwasch in die Schränken zu stellen. Auch beim Verstauen von Einkäufen sind kleine Kinder mitunter große Helfer.

Vorschulkinder etwa saugen zudem die Wohnung, Schulkinder wischen im Anschluss. Wäsche aufhängen und Müll in die Tonne werfen sind weitere typische Haushaltsaufgaben für Kinder.

 

Welche Aufgaben hast du früher als Kind übernommen? Wenn du Kinder hast: Welche Tätigkeiten werden von ihnen ausgeführt? 

AD(H)S – Symptome & Optionen

Die Bewertung anderer ist ein menschlicher, aber gefährlicher Impuls. Warum handeln wir so und was können wir dagegen tun?

Fokussiert arbeiten – warum Multitasking dich Zeit kostet

Multitasking gilt für viele als das Maß der Dinge. Wer multitaskingfähig ist, erledigt mehrere Dinge gleichzeitig und arbeitet daher effizient.
Aber ist das wirklich so – funktioniert multitasking tatsächlich?

Dein Bild vom Kind

Kennst du dein Bild vom Kind – also deine Gedanken, wie du über dein Kind denkst? Das ist entscheidend für deinen Umgang mit ihnen.
Finde deine Glaubenssätze, die dein Bild vom Kind ausmachen.

Organspende – haben Sie sich schon entschieden?

Aktuell warten nach Angaben von Eurotransplant rund 12.000 Menschen auf ein Spendeorgan – 8.000 von ihnen auf eine Niere.
Etwa 66 Prozent von ihnen werden sterben, bevor sie ein Spende-Organ bekommen.
Grund dafür ist, dass es deutlich zu wenige Spender gibt.

Einstellung des Arbeitgebers konträr zu der des Arbeitnehmers

Als Selbständige steht man immer wieder vor diversen Herausforderungen. Keine davon sollte ein Auftraggeber sein, der einem Bauchschmerzen bereitet. Damit ist in diesem Fall nicht jemand gemeint, der fällige Rechnungen nicht begleicht, nicht erreichbar ist oder seine Anforderungen ständig neu definiert.
Es geht um Kunden, die gegen den die Moral eines Selbständigen arbeiten.

Gewaltfreie Kommunikation in Erziehung und Job

Die Bewertung anderer ist ein menschlicher, aber gefährlicher Impuls. Warum handeln wir so und was können wir dagegen tun?

Quality time – Zeit miteinander sinnvoll nutzen

Immer mehr Dinge haben wir zu tun, immer mehr Dinge sehen wir als selbstverständlich an und lassen sie daher einfach so neben uns herlaufen.

Was aber können wir tun, wenn wir doch so viel zu tun haben?

Ehrenamt – wichtig für Vereine & Freiwillige

Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen, sind für gemeinnützige Betriebe von großer Bedeutung. Oftmals wäre ein Aufrechterhalten des jeweiligen Angebots ohne die freiwillige Unterstützung gar nicht möglich.

Nonverbale Kommunikation & ihre Bedeutung

Die Bewertung anderer ist ein menschlicher, aber gefährlicher Impuls. Warum handeln wir so und was können wir dagegen tun?

Die Wohnung als Spiegel der Seele

Die Wohnung sieht aus wie ein Schlachtfeld. Das Geschirr der letzten Tage stapelt sich in der Küche, die schmutzige Wäsche liegt irgendwo im Badezimmer verteilt und das Wohnzimmer beherbergt Unmengen von Papieren, die noch sortiert werden müssen.
Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Mix aus Faulheit und Bequemlichkeit, kann auch ein Anzeichen einer psychischen Erkrankung sein.

Hinweise

In den Blogbeiträgen wird auf Grund der besseren Lesbarkeit lediglich eine Geschlechtsvariante genannt.
Selbstverständlich sind in allen Beiträgen an jeder Stelle jedwede Geschlechter gemeint.

Die Blogseiten enthalten Werbung.